Konsumforschung: Alte Absatzquelle entdeckt - DER SPIEGEL
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Konsumforschung Alte Absatzquelle entdeckt

Die Unternehmensberatung Roland Berger hat im Auftrag des - personell überalterten - Bundesfamilienministeriums und für sehr viel Geld herausgefunden, dass sich mit alten Leuten prima Geschäfte machen lassen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Zusatzentdeckung der Unternehmensberater: Wenn es in zwanzig Jahren noch mehr alte Menschen in Deutschland gibt, sind die als Zielgruppe noch wichtiger als heute!

Doch der Handel steht vor einem Problem: Die Alten wollen nicht alt genannt werden. Ministerin von der Leyen hat deshalb nachgedacht und die schmeichelnde Benennung "Best Ager" für die Dahinsiechenden vorgeschlagen.

In einer Kreativabteilung ihres Hauses wurden außerdem speziell für das Ansprechen betagter Konsumenten die Wendungen "junger Mann" sowie "nehmense zwei, hamses Doppelte" entwickelt.

Für die Wirtschaft hält die Ministerin zudem als werbewirksame Bezeichnungen der alternden Zielgruppe die Begriffe "MVP" (Meist Verbreitete Pekuniärreserve), "Silber-" bzw. "Titan-Brücken-Männchen", "Generation zahlt immer" sowie "Last-Minute-Kunden" vorrätig.