Aufrüstung & Naher Osten: Hat Rice sich verplappert? - DER SPIEGEL
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Aufrüstung & Naher Osten Hat Rice sich verplappert?

Für mehr als 60 Milliarden Dollar wollen die USA Waffen in den Nahen Osten liefern. Den meisten Europäern ist unklar, was die an chronischem Wassermangel leidenden Wüstenbewohner damit anfangen sollen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Dieses Unverständnis hat seine Wurzeln in fehlendem Wissen über die uns fremde Mentalität. Anstatt sich gemeinschaftlich zu betrinken, feiern die stolzen Völker des Nahen Ostens freudige Ereignisse wie Geburten, den Gewinn der Asienmeisterschaft, Sonnenuntergänge und Zwischenmahlzeiten durch gemeinschaftliches In-die-Luft- und versehentliches auf Umstehende Schießen. Diese Feierkultur ist akut gefährdet.

Die Hilfe der USA ist aber womöglich nicht ganz uneigennützig. Die wiederholten Beteuerungen von Außenministerin Rice, es handele sich "nicht um ein Tauschgeschäft", lassen genau das vermuten.

Die finanziell völlig ausgebluteten USA sind offenkundig gezwungen, auf diese Weise dringend benötigte Lieferungen an getrockneten Datteln, Streusand und Teppichen zu bezahlen.