Banken & Pleiten Wohin mit dem vielen Geld?
Die Bank of Japan speist allein heute 5,1 Milliarden Dollar ein, die Europäische Zentralbank war in nur zwei Tagen mit 155 Milliarden Euro dabei. Der Grund für diese gut gemeinten Aktionen: Die Banker wollen helfen, "Liquiditätsengpässe zu vermeiden".
Das ist löblich. Ungeklärt ist aber, wo das ganze Geld bleibt. Siemens bestreitet, etwas abbekommen zu haben. Die Schwarzen Kassen würden aus firmeneigenen Mitteln finanziert.
Auch in Butter, Milch und Schokolade kann nicht alles geflossen sein. Als wahrscheinlichster Empfänger gelten die Lokführer. Darauf weisen auch die Mechanismen der Geldeinspeisung (ein sogenannter Schnelltender sowie ein Drei-Tage-Tender) hin. Bei den Lokführern ist aber noch gar kein Geld angekommen.
Allem Anschein nach ist also noch einiges zu holen. Interessenten, denen es daran gelegen ist, Liquiditätsengpässe zu vermeiden, wenden sich umgehend an die
Europäische Zentralbank, Kaiserstraße 29, 60311 Frankfurt am Main.
Für eine zügige Abwicklung bitte die +49 (69) 13 44 60 00 wählen (gilt nur für dringende Fälle!).