Politik & Parteien: Unzufriedene Deutsche - DER SPIEGEL
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Politik & Parteien Unzufriedene Deutsche

Die Mehrheit der Deutschen ist mit den Parteien unzufrieden. Über 80 Prozent lehnen es ab, in eine Partei einzutreten. Besonders in der Kritik: der "Parteiklüngel". Wie reagieren die Parteien?
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

"Wirklich mit allen?"

Guido Westerwelle: "Mit allen Parteien unzufrieden? Das lehne ich entschieden ab! Das ist mir zu absolut!"

"Motiv für Parteieintritt..."

Ronald Pofalla: "Motive für einen Parteieintritt? Nun, es sichert den Lebensunterhalt, aber sonst…"

"Klüngel gibt's gar nicht"

Kurt Beck: "Parteiklüngel? Haben wir gar nicht, wir sagen 'Vorstand'".

"Arbeit?"

Michael Glos: "Wieso lehnen so viele Menschen die Mitarbeit in einer Partei ab? Und überhaupt - was heißt Mitarbeit?"

"...kann die Leute schon verstehen!"

Ulla Schmidt: "Wenn die Leute sagen, man könne da nichts bewirken, kann ich das schon irgendwie verstehen…"

"Wichtig!"

Gerhard Schröder: "Ich halte Parteien und Politik für sehr wichtig: Um Voraussetzungen für ein besseres Leben zu schaffen."

"Mitgliederschwund nicht verteufeln"

Claudia Roth: "Man darf den Mitgliederschwund nicht verteufeln, er könnte den Parteivorsitzenden die Arbeit enorm erleichtern."