Erderwärmung: Die Männer sind schuld! - DER SPIEGEL
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Erderwärmung Die Männer sind schuld!

Die Bremer Professorin Ines Weller ist der Ansicht, dass vor allem Männer den Klimawandel verursachen. Der Grund: Männer essen mehr Fleisch und fahren mehr Auto. Kritiker mahnen jedoch, vor einer überstürzten Abschaffung der Männer auch Gegenargumente zu bedenken.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Weibliche Mitschuld?

Der Grund für die Massenhaltung von umweltbelastendem Großvieh ist keinesfalls die menschliche Ernährung. Nur die Reste, die von der Lederindustrie nicht verarbeitet werden können, werden anschließend von Männern verzehrt.

Wasser ist Leben!

Durch ihre genetisch bedingte tiefe Abneigung gegen die Verschwendung von wertvollem Trinkwasser tragen Männer ganz erheblich zum Erhalt dieser unersetzlichen Ressource bei.

Kein Strom für Tee!

Die starke Fixierung der Männer auf Kaltgetränke entlastet den Energiesektor nachhaltig. Zusätzlich wird durch den Verbrauch nachwachsender Rohstoffe (Gerste) Kohlendioxid gebunden. Schon ein einziger (trainierter) Sportreporter ist in der Lage, den Ausstoß eines Mittelklassewagens zu kompensieren.

Erderwärmung herbeigeredet?

Dass Männer in der Kommunikation zur Kargheit neigen, wird ihnen häufig verübelt. Umweltpolitisch ist die Schonung von Akkus dagegen höchst willkommen. Nutzen Männer die so gewonnene Zeit, um die Produktion nachwachsender Rohstoffe (Gerste) anzukurbeln, profitieren Natur und Klima gleich doppelt.

Schadstoffeintrag verringern!

Männer, die im Berufsleben durchaus demonstrieren, dass sie zu einfachen Reinigungsarbeiten in der Lage sind, verhalten sich in der Freizeit rational. Bewusst verzichten sie darauf, die Außenwelt mit Staub aus der eigenen Wohnung zu kontaminieren.

Der Umwelt zuliebe

Männer unterscheiden zwischen "stark" und "normal" verschmutzter Wäsche. Tragen sie letztere auch einen zweiten Tag, werden bis zu 50 Prozent Energie und Wasser gespart, bei Übergrößen sogar noch mehr! Kommt es durch dieses Verhalten zu einer Störung der Kommunikation (s. 5. Teil) mit der Partnerin, kann das unter Umständen zu Synergieeffekten (nachwachsende Rohstoffe) führen.

Askese als Tugend

Obwohl es den meisten Männern ein Bedürfnis ist, ihren Partnerinnen bei der Auswahl von Kleidung und Gegenständen des täglichen Lebens zur Seite zu stehen, siegt doch fast immer die Vernunft. Schweren Herzens entscheidet sich deshalb die Mehrheit der Männer dafür, die energieintensiven Klimaanlagen der Kauf- und Modehäuser zu entlasten.