Böse Jungs am Ende: "Ich bin's: die Polizei!" - DER SPIEGEL
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Böse Jungs am Ende "Ich bin's: die Polizei!"

Das Rätsel um die sogenannten Gefährdergespräche in Niedersachsen ist gelöst. Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hatte erklärt, in Niedersachsen bekämen alle 500 Intensivtäter zweimal im Monat Besuch von der Polizei.
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Und dann werde ein sogenanntes "Gefährdergespräch" geführt. In einigen Polizeimangelgebieten, wie zum Beispiel Hessen, begann man daraufhin entsetzt rumzurechnen: 1000 Hausbesuche im Monat! Herrje. Wie soll das zu schaffen sein? Tatsächlich sei das aber gar kein Problem, hörte man jetzt aus niedersächsischen Insiderkreisen: Schließlich wohnten doch sehr viele dieser 500 Pappenheimer in ein und demselben Stadtviertel. Da fahre man einfach durch, mit Megaphon auf dem Dach, und spreche laut und deutlich: "Achtung, Achtung! Hier spricht die Polizei. An alle Intensivtäter! Sie bleiben jetzt mal schön artig und alle in Ihren Wohnungen! Es gab schon wieder Beschwerden angrenzender Stadtviertel. Ihr verstande? Ihr drinne bleibe! Bei Zuwiderhandlungen führen wir dieses Gefährdergespräch ab sofort sogar täglich durch."