Neue Wende im Steuerskandal Zumwinkel fordert Höchststrafen!
Jedem, der eine Führungsposition innehabe, komme eine Vorbildfunktion zu, so Zumwinkel. Daher gelte: "Leistung, Leistung und noch einmal Leistung". Etwa sehr viel Geld möglichst geschickt in Steueroasen zu verschieben, sei eine "nahezu übermenschliche" Leistung, "besonders in schweren Zeiten wie diesen". Trotzdem müsse es tabu, wenn nicht sogar "absolut tabu" für Leistungsträger sein, "dem Staat jetzt durch eine Selbstanzeige und die dadurch in Aussicht gestellte Strafminderung Geld wegzunehmen". Mit Spannung sieht der rüstige Ex-Manager dem Fortgang des derzeitigen Razzienfestivals entgegen: Er ganz persönlich, so Zumwinkel, hoffe auf "einschneidende Maßnahmen" gegen Selbstanzeiger, etwa "Schimpfe", "Bewährung", oder, wenn gar nichts mehr helfe, "Zwangsarbeit im Unicef-Vorstand".