Öl & Grüne Neue Sparverordnungen
Um 50 Prozent soll der Ölverbrauch sinken. Wie kann der Staat das schaffen? Doch zum Glück reden die Grünen nicht nur, sie geben auch konkrete Handlungsansätze vor.
Köhler: Anlaufprobleme
Die Umstellung diverser Ölgötzen auf regenerative Energien ist eine zwar populistische, nichtsdestotrotz praktikable Forderung der Grünen. Startschwierigkeiten sind zumeist auf die Grobmotorik der Probanden zurückzuführen und sollten sich im Normalbetrieb abstellen lassen.
Neue indonesische Küche
Sambal Oelek soll nach den Plänen der Grünen durch Sambal-Meerettich- bzw. -Kren-Surrogate abgelöst werden.
Goethe: Zu wertvoll
Bei Kunstliebhabern umstritten, ist die Erschließung dieser Ressourcen dennoch beschlossene Sache: In sämtlichen Museen sollen rohstoffreiche Ölbilder durch thematisch ähnliche Aquarelle ersetzt werden.
Für Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins Goethebild ist eine preisgünstige Tuschezeichnung im Gespräch, die Max Schautzer in einer ähnlichen Pose zeigt.
Auch dagegen: Erzbischof Zollitsch
Selbst innerparteilich höchst strittig sind Pläne der Parteiführung der Grünen, bei der Letzten Ölung zu sparen. Insbesondere viele ältere Mitglieder protestieren vehement gegen den Vorschlag, auf billige Industriefette oder Duschgel auszuweichen.
Diekmann: Für schlechte Zeiten?
Bei der Diskussion, wie mit Bild-Chefredakteur Kai Diekmann verfahren werden soll, zeichnen sich in den Führungsgremien der Partei zwei Lager ab. Während die einen die Vorkommen als nationale Reserve aufsparen möchten, plädiert die Mehrheit dafür, die etlichen Barrel unverzüglich abzupumpen. Auch aus Sicherheitsgründen dürften derartige Mengen leicht entzündlicher Substanzen nicht frei zugänglich gelagert werden.