Nach Satellitenabschuss: Navy ballert weiter - DER SPIEGEL
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Nach Satellitenabschuss Navy ballert weiter

Die US-Marine will weitermachen. Nach dem bravourösen Abschuss ihres wild gewordenen Spionagesatelliten USA 193 gab die Navy jetzt bekannt, "noch weitaus gefährlichere Objekte im Weltall" bereits im Visier zu haben.
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Es soll sich dabei um "tausende" amerikanische Fernsehsatelliten handeln. Diese Satelliten würden nach Militärerkenntnissen von "feindlichen, vermutlich außerirdischen" Lebensformen dazu benutzt, hochgiftige Radiowellen in Form von sog. "TV-Programm" auf amerikanischem Hoheitsgebiet auszustrahlen. Die Folgen seien laut Geheimdienstdossiers: "Verdummung", "Verblödung" und "Baseball". "Wir werden die Dinger jetzt runterholen", hieß es in einem ersten Communiqué, "Jack Bauer aus '24' würde an unserer Stelle genau so handeln."

Die amerikanische Bevölkerung sieht das Projekt allerdings skeptisch. "Das Militär steckt doch mit diesen Außerirdischen unter einer Decke. Spätestens seit der dritten Staffel von 'Akte X' dürfte das ja kein Geheimnis mehr sein", weiß nicht nur Dick R. (26) aus Arizona.