Ackermann & andere Mittelständler Abgestürzt!
Besonders prekär: Wer einmal ganz unten gelandet ist, hat kaum noch Chancen auf den Wiederaufstieg. Selbst Menschen mit Zweitjob, Auslandskonto oder vermögendem Ehepartner sind nicht vor dem Absturz gefeit.
Jupp Ackermann: "...prunkvoller als ich"
Neidlos, aber auch ohne Scham bekennt sich Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, zu seinem gesellschaftlichen Abstieg: "Lafontaine wohnt prunkvoller als ich!"
Bezeichnend für die Doppelmoral des Bankers: Ackermann, der in seinem Haus weder über eine Gästetoilette noch einen Weinkeller verfügt, ließ sich in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner" widerspruchslos vor ein Foto des Hauses von Lafontaine setzen, und zwar ohne den Zuschauer über diese Irreführung aufzuklären!
Franjo Pooth: "...alles verschenkt"
Die Firma von Unternehmer Franjo Pooth ist zahlungsunfähig. Der Grund: Pech. Eine gewisse Leichtfertigkeit muss sich der Geschäftsmann aber auch selber vorwerfen: "Ich habe fast alles verschenkt..."
Natürlich kein Bargeld: "Meistens Fernseher. Und auch nur dann, wenn wichtige Geschäftsfreunde und Kreditgeber noch keine hatten."
Verona Pooth: "Abgestürzt? Ahahaha!"
"Mit der Firma von Herrn Pooth habe ich 100 Prozent nichts zu tun. Den suspendierten Sparkassendirektor habe ich fast nur auf meiner Hochzeit gesehen. Und ab und zu aus dem sehr großen Flachbild-Fernseher, den Franjo ihm geschenkt hat."
Klaus Zumwinkel: "Vom Munde abgespart!"
Beim früheren Postchef Klaus Zumwinkel monierte die Steuerfahndung nicht nur die Konten, sondern auch "abgeschabte Tapeten, gewellte Fotos und ein fehlendes Schrankteil in der Küche".
Zumwinkel: "Als die vom Fernsehen draußen aufgebaut haben, ist meine Frau wenigstens noch schnell mit dem Staubsauger in die Ecken..."
Lufthansa-Kapitän Oliver A.: "Abstürzen kann jeder mal..."
"...wichtig ist nur, dass man sich nicht von jeder kleinen Böe von der Bahn werfen lässt. Und dass man sofort durchstartet und gleich wieder hoch kommt!"