Kriminalität und so: Sarrazin (SPD) rät zu Taschendiebstahl - DER SPIEGEL
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Kriminalität und so Sarrazin (SPD) rät zu Taschendiebstahl

Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat jüngst die Schwarzarbeit gelobt: Immerhin komme ein Schwarzarbeiter "an die frische Luft" und habe
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"wahrscheinlich drei Tage lang bessere Laune", das wiederum sei "gut für Frau und Kinder". Jetzt reagierte der Verband Deutscher Kleinkrimineller mit einer Pressemitteilung: Natürlich könne Schwarzarbeit ein Anfang sein, heißt es darin. Viel besser sei es jedoch, eine richtig kriminelle Arbeit zu wählen: Etwa als Einbrecher, Taschendieb oder Stromproduzent. Denn: "Kriminalität vernichtet keine Jobs – nein, wir schaffen sogar Arbeit!" Irgendjemand müsse ja die Folgeschäden etwa eines Einbruchs reparieren. Vielleicht hole man sogar einen "mies gelaunten Schwarzarbeiter vom Sofa weg". Finanzsenator Sarrazin denkt nun über eine generelle Empfehlung krimineller Arbeit nach. Frau Sarrazin ließ verlauten: Auch der Finanzsenator möge so viel wie irgend möglich arbeiten, "am besten Tag und Nacht". Das hebe die Laune zu Hause bei Frau und Kindern erheblich.