Auch das noch: Ypsilanti kandidiert in Berlin - DER SPIEGEL
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Auch das noch Ypsilanti kandidiert in Berlin

Überraschung: Andrea Ypsilanti kandidiert doch nicht nicht, zumindest nicht überhaupt nicht! In Berlin lud die aparte Hessin jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Koalitionsgesprächen ein.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Wähler, so die unglaublich junggebliebene Fünfzigjährige, habe ihr den Auftrag gegeben, eine Regierung zu bilden. "Und da fühle ich mich einfach in der Pflicht, das umzusetzen! Wenn es in Hessen nicht geht, dann halt in Berlin! Und dabei bleibt es – mit allem Nachdruck!" Allerdings müsse die CDU sich schon noch etwas auf sie zu bewegen. Den Einwand politischer Kommentatoren, es gebe doch schon eine Bundesregierung, sogar eine aus CDU und SPD, lachte die bildhübsche Landespolitikerin mit dem charmanten Siegerlächeln als Witz hinweg. Szenebeobachter spekulieren nun, Ypsilanti habe möglicherweise die Einladung nach Berlin zum Krisentreffen etwas missverstanden. Währenddessen gab der noch nicht ganz genesene SPD-Chef Kurt Beck an, gar keine Andrea Ypsilanti zu kennen. Auch ob es tatsächlich so ein Bundesland Hessen gebe, darüber sei die parteiinterne Meinungsbildung "noch lange nicht am Ende, hatschi".