Bundeswehr & Afghanistan Relativ schnelle Eingreiftruppe
Während einer Übung, bei der ein "unsichtbarer Feind" laut ZDF "feige aus dem Hinterhalt" eine Granate abgeschossen hatte, wurde der nicht sichtbare Gegner dennoch souverän besiegt. Doch der beruhigende 1:0-Vorsprung brachte nicht die erwünschte Sicherheit in die deutschen Aktionen. Denn das ZDF enthüllte aus einem "Vertraulichen Sicherheitsbericht" Details, mit denen sich unsere Soldaten in der Fremde auseinandersetzen müssen. So sei der "Schützenpanzer Marder für Belastungen, wie sie außerhalb des Lagers zu erwarten sind, nicht geeignet". Der "Marder" ist zu sicher, darum viel zu schwer und im anspruchsvollen afghanischen Terrain zu unbeweglich.
Diese Erkenntnis wird von vielen Menschen begrüßt, stärkt sie doch den Ruf der Bundeswehr als Friedenstruppe. Hardliner, die immer noch auf eine militärische Lösung setzen, sehen die spezifischen Fahreigenschaften des "Marder" hingegen als Chance. Laut Sicherheitsbericht sei das Fahrzeug durchaus geeignet, "solange es innerhalb des Lagers zum Einsatz kommt". Jetzt müsse man "eben mit den Taliban verhandeln". Sollten die bereit sein, ab Mitte Juni "sämtliche Gefechte auf dem Gelände der deutschen Feldlager auszutragen - aber Hallo!"