Olympische Fackel & Gerüchte: Feuerläufer - DER SPIEGEL
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Olympische Fackel & Gerüchte Feuerläufer

Die Reise der Olympischen Flamme durch fünf Kontinente geht weiter. IOC-Präsident Jacques Rogge wies Presseberichte über einen Abbruch des Laufs entschieden zurück: Diese Spekulationen seien "ein falsches Gerücht".
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Um die Entschlossenheit des IOC zur Fortsetzung des Fackellaufs zu betonen, informierte Rogge zugleich über die vom Komitee bestätigten "richtigen Gerüchte".

So treffe es zu, dass sich Ex-Fußballstar Maradona am Transport der Flamme durch Buenos Aires (11. April) beteilige. Aufgrund seiner körperlichen Verfassung könne er aber nicht laufen, sondern werde die Flamme in einem Auto befördern, auf das ursprünglich vorgesehene Cabrio werde wegen des Fahrtwindes verzichtet.

Den Tatsachen entspreche auch die Information, dass in Canberra (24. April) keine Läufer, sondern Olympische Buschfeuer zum Einsatz kommen. Nach Rogges Angaben "aus Sicherheitsgründen".

Nichts sagen wollte der IOC-Präsident dagegen zur Aktion in Pjöngjang (28. April). Nur so viel: Die Sabotage durch 1000 falsche Fackelläufer, die verhindern wollen, dass das wahre Olympische Feuer nach China gelangt, werde verpuffen. Der richtige Läufer werde eine weiße Armbinde tragen, wichtig, so Rogge, sei nur, dass die Störer nichts davon erfahren.

Falls aber doch, so werde man auch das Problem lösen: "Dann müssen sie eben alle nach Peking!"