Stauffenbergs Fehler "Glückwunsch, Sie haben gewonnen, Herr Hitler!"
Aber Weltkriegs-Experten und Film-Fachleute sind sich einig: Bis dahin ist der Film kaum zu retten...
Dicker Klops: Hitlers Einzug in Wien
So kann doch kein Mensch Auto fahren: Hitlers rechter Arm ist erhoben, Schaltknüppel und Scheibenwischer sind komplett außerhalb seiner Reichweite. Ein weiterer grober Schnitzer: die jubelnden österreichischen Massen im Hintergrund hat es nie gegeben!
Fehler: Falsche Technik!
Gleich zwei Patzer finden sich in dieser banalen Filmszene. Auch wenn Apple viel Geld in Product Placement investiert hat: Die Wehrmacht verfügte im Zweiten Weltkrieg noch gar nicht über iPhones. Zweiter Fehler: Kiste vergessen, der kleine Tom Cruise (1,47 m) ist hinter den Sandsäcken gar nicht zu sehen.
Historische Ungenauigkeit: Das Nazi-Gold
Eine Szene wie diese - Hitler, Göring und Goebbels (hinten ganz rechts) tragen das komplette Nazi-Gold zur Bank und überweisen es in die Schweiz - hat es auch in den letzten Kriegstagen nie gegeben. Darauf würden Schweizer Bankiers noch heute jeden Eid schwören.
Lüge: Hitler machte keine Witze!
Sollte vermutlich für ein paar billige Lacher sorgen, ist aber wissenschaftlich nicht belegt: eine launige Rede des "Führers" nach der Niederlage in Stalingrad.
Patzer: Klischeehafte Dialoge
90 Minuten lang klischeehafte Dialoge - das mag vielleicht im Privatleben funktionieren; im Kino jedenfalls nicht!
Grober Unfug: Das Ende
L. Ron Hubbard rettet Stauffenberg mit seinem Raumschiff vor dem drohenden Erschießungskommando. Dieses - historisch kaum belegbare - Ende, das auf eine Idee von Tom Cruise zurückgehen soll, wird zumindest die geschichtsinteressierten Zuschauer in Europa überraschen.