Wahlpanne Chinesen machen Berlusconi zum Staatschef
Zwei synchron sprechende Regierungssprecher erklärten dazu gestern (also hier heute): "Das war so nicht geplant!"
Schließlich habe man auf über sechs Milliarden chinesischen Webseiten die wirren Stimmzettel der "italienischen Nudelplagiatoren" genau erklärt. Eine solche Vorgehensweise sei bestens erprobt und funktioniere im Prinzip immer. Als jüngstes Beispiel nannten die Sprecher einmütig die Fackellauf-Umfrage der ARD-Tagesschau, an der sich etwa 200.000 Chinesen und 15.000 Deutsche beteiligt hatten. Ähnlich hätten in Italien etwa eine Milliarde chinesischer Auslandsitaliener sowie knapp 38 Millionen Inlandsitaliener gewählt.
Die Sprecher versicherten, trotz der Panne bräuchten die Regierungen in Europa sich keine Sorgen zu machen. "Bis zu den nächsten Wahlen haben wir unsere chinesischen Auslandsdeutschen, Auslandsbriten, Auslandsfranzosen und so weiter wieder sicher im Griff." Oskar Lafontaine von der saarländischen Exilregierung begrüßte sämtliche Schritte der chinesischen Führung als eine "mutige Globalisierung der Demokratie".