Olympia im TV: Wegschauen für Tibet - DER SPIEGEL
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Olympia im TV Wegschauen für Tibet

Fechterin Imke Duplitzer hat die deutschen TV-Zuschauer aufgefordert, sich nicht die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele anzusehen: "Sie verpassen doch nichts."
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Weiterhin erklärte die Fechterin, die in China antreten wird: "Als Fernsehzuschauer kann ich zeigen, dass es so nicht weitergehen soll. Indem ich abschalte."

Das ist ohne Zweifel richtig. Um aber dem tibetischen Volk noch wirksamer zu helfen, sollten die sportinteressierten Zuschauer mit weiteren Maßnahmen den chinesischen Machthabern eine Abfuhr erteilen:

- beim Speerwurf nicht auf die Weite achten,

- vor Hockeyübertragungen den Kontrast auf "min." einstellen, damit der Ball nicht mehr zu sehen ist,

- beim Tischtennis nicht wissen, wie es steht (mit Absicht)

- während der Fußballspiele kurz wegsehen, wenn der Ball in Strafraumnähe kommt,

- bei den Sprintentscheidungen unmittelbar vor dem Ziel die Freeze-Funktion des Fernsehers aktivieren und

- den Ton generell auch dann abstellen, wenn Kerner nicht kommentiert.