Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld? Wenn Arztbesuch zur Sucht wird
Und zwar sogar genauso oft als würde ihnen da gar nicht das Geld aus der Tasche gezogen. Bisher sei es eben leider so, so die Studie, dass die Patienten vom Arzt gar nichts zu befürchten hätten. Im Normalfall blieben ihre Symptome ja unverändert. Nach dem Motto "Kann ja nicht schaden" liefen sie dann zum nächsten. Genau hier müsse man ansetzen. "Nur wenn Patienten sich nach dem Arztbesuch wirklich deutlich schlechter fühlten als vorher", könne sich eine regulativ steuernde Wirkung entfalten. Selbstverständlich müsse auch die Praxisgebühr deutlich raufgesetzt werden dreistelliger Bereich pro Besuch sei "minimum" zu empfehlen. Schließlich gelte "Arztbesuch" inzwischen als schwere Suchtkrankheit. Die Betroffenen litten oft unter nicht unerheblichen körperlichen Entzugserscheinungen. Damit sei, so das DIW, nicht zu spaßen.