Bayerische Landesbank: Krise bewusst verschleiert? - DER SPIEGEL
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Bayerische Landesbank Krise bewusst verschleiert?

Die bayerische Landesregierung soll seit Monaten von der dramatischen Lage ihrer Landesbank gewusst haben. Doch die Informationen wurden "streng vertraulich" behandelt, brisante Unterlagen sollten gar vernichtet werden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Für Beobachter der bayerischen Finanzszene kommen diese Meldungen nicht überraschend.

Reserven? Hä?

Die Rücklagen der BayernLB (10,23 Euro, Bayerns Finanzminister Huber: "Mehr passt in das Tütchen gar nicht rein!") warfen nicht die gewünschten Erträge ab. In der momentan angespannten Situation droht sogar ein weiteres Abschmelzen der Reserven.

Zu riskant?

Hat sich der Vorstand der BayernLB (Anweisung von Finanzminister Huber: "42, alles auf die 42!") verspekuliert? Fachleute hatten das Vorgehen des Finanzexperten von Anfang an skeptisch beurteilt.

Super Buchwerte!

"Machst eín paar Nullen dran, vor dem Komma, verstehst?!" Die auf Vorschlag von Finanzminister Huber überarbeitete Buchführung der Immobilienabteilung wird derzeit überarbeitet.

Zu egoistisch?

Die vom Finanzminister (Huber) ins Leben gerufene Solidaritätskampagne "Frage nicht, was deine LB für dich tun kann, frage, was du für deine LB tun kannst!" hat bei der Bevölkerung noch nicht den erhofften Zuspruch gefunden.

50 Prozent...

...der Wirtschaft sind Psychologie. Diese Ansicht vertritt auch Finanzminister Huber. Sein Rezept: Optimismus ausstrahlen!