Das Ende ist nah - Österreicher zu allem entschlossen: Ein zweites Cordoba steht bevor
Angestachelt von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, arbeitet eine ganze Nation auf das große Ziel hin: ein "zweites Cordoba", also wieder mal ein Sieg gegen Deutschland, so wie 1978.
Voller Optimismus präsentiert sich Teamchef Pepi Hickersberger, der selber damals dabei war, und der auch als Trainer von Forchtenstein, Fortuna Düsseldorf und Al Wasl Dubai nie gegen Deutschland verloren hat. "Die Jungs", so Hickersberger, "sind optimal vorbereitet": Der Krankl Hans (55), das Schneckerl Prohaska (52), Torwart Friedl Koncilia (60) und all die anderen, sie seien "heiß wie lange nicht". Der 1994 verstorbene Bruno Pezzey falle wahrscheinlich aus, sei damit aber immer noch "weit stärker als unser aktueller Libero".
Befürchtungen, das zuletzt aktive Nationalteam (1 Sieg aus den letzten 14 Spielen gegen europäische Topteams wie Japan, Chile oder Malta) könne auch beim Turnier spielen wollen, teilt Hickersberger nicht: Um sie "vor sich selbst zu schützen", seien sie einstweilen an einem sicheren Ort einquartiert, so der sympathische Niederösterreicher, der seine Laufbahn beim SK Amstetten begann.