Ziemlich kurz vor Zwölf: Clement warnt vor Windkatastrophe - DER SPIEGEL
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Ziemlich kurz vor Zwölf Clement warnt vor Windkatastrophe

Vor einem weiteren Anwachsen der Windenergie hat Bundesminister a. D. Wolfgang Clement (z. Z. SPD) gewarnt:
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Wenn "dieser windige Trend" sich fortsetze, wenn zudem in der traditionsreichen Braunkohle "unsere Mutter Erde selbst" üble Nachrede erfahre, wenn gar "das Atom" als Grundbaustein der Materie verachtet werde, so Clement, sei "mindestens das Schlimmste" zu befürchten.

Neue Studien drohten mit einer Verfünffachung des Windkraft-Marktvolumens bis 2017, er aber, so Clement, frage sich, ob man das überhaupt noch erleben werde. Während nämlich der "dem natürlichen Kreislauf entzogene Wind" der Erdrotation keine Bremsung mehr entgegensetzen könne, sorgten gleichzeitig "Armeen von Windrädern" für einen "vollkommen unkalkulierbaren Propellereffekt", welcher die Erddrehung seinerseits verfünffache.

Die Folgen seien: noch früheres Aufstehen (fünfmal am Tag), verstärkter Jetlag bei Entscheidungsträgern, welche "vom Vielfliegen eh schon recht rammdösig" seien, eine Fünfundzwanzig-Tage-Woche "auch für Gewerkschaftsmitglieder". Eine Rückbesinnung auf die Natur, so Clement am Morgen in Essen, sei dringend geboten, es sei fünf vor zwölf, und wenn er fünf vor zwölf sage, dann meine er nach neuesten Erkenntnissen eben: eins vor zwölf.