Reiner als rein: Ökostrom von Lichtblick wird immer sauberer - DER SPIEGEL
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Reiner als rein Ökostrom von Lichtblick wird immer sauberer

Der Ökostromanbieter Lichtblick wehrt sich gegen Vorwürfe von Öko-Hysterikern, Kunden betrogen zu haben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ganz im Gegenteil: Klipp und klar stehe in den Werbebroschüren, dass der Lichtblick-Strom "zu 100 % aus regenerativen Quellen" stamme, so Unternehmenssprecher Gero Lücking. Und das, obwohl doch "unsere 100 Prozent im Schnitt deutlich mehr als 100 Prozent sind, weil es sich tatsächlich sogar um 99,5 Prozent handelt, aber schon 95 Prozent als 100 Prozent gelten. Fragen Sie doch mal den TÜV!"

Es spreche aber nichts dagegen, künftig offensiv damit umzugehen. Deshalb überlege Lichtblick derzeit, in neuen Broschüren von "115 % reinem Ökostrom" zu sprechen. "Wir werden der erste Anbieter sein, der das macht."

Energisch widerspricht Lücking dem Vorwurf, dass Lichtblick an der Energiebörse Leipzig unter Decknamen Atomstrom gekauft habe: "Das ist Quatsch. Unser Name N.N. ist doch völlig transparent: N.N. steht stellvertretend für die beiden großen L in LichtbLick!" Dass auch andere Anbieter unter "N.N." in Leipzig mit Atomstrom dealen, dafür könne Lichtblick doch nichts. "Wir machen, was alle machen. Wir betrügen", so Lücking, "nicht."