Na endlich:: Gute Nachrichten aus Rumänien! - DER SPIEGEL
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Na endlich: Gute Nachrichten aus Rumänien!

Das rumänische Parlament hat in der vergangenen Woche eine Quote für gute Nachrichten beschlossen: Die Medien des Landes sind in Zukunft verpflichtet, genauso viele positive wie negative Meldungen zu verbreiten.
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Der Vorsitzende des rumänischen Journalistenverbandes, Adrian Voinea, äußerte sich differenziert zu der Entscheidung: Das Gesetz sei zweifellos eine einzige Katastrophe, aber dafür sei die Kartoffelernte in diesem Jahr hervorragend ausgefallen. Alle Journalisten, so Voinea weiter, müssten jetzt dringend Widerstand leisten, denn die Pressefreiheit sei in großer Gefahr; jedoch dürfe man nicht vergessen zu erwähnen, dass die Anzahl der Autounfälle im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen sei, was vermutlich an der klugen Verkehrspolitik der Regierung liege. "Der heutige Tag", so die Schlussbemerkung Voineas, "stellt einen Tiefpunkt der Demokratie in Rumänien dar, allerdings ist das Wetter wirklich sehr schön."