Wegen Mann aus Illinois Redenboom am Brandenburger Tor
Dies teilte jetzt der Regierende Bürgermeister Wowi mit. "2008 können wir höchstens noch zwei Redner annehmen, und zwar am 23. September, da ist von 6 bis 6.30 Uhr noch was frei, und am 24. Dezember, so ab 22.45 Uhr, allerdings muss bis spätestens 23 Uhr alles wieder abgebaut sein, weil danach der Atzorn kommt. So ist die Situation", erklärte Wowi mit einem bedauernden Achselzucken.
Nachdem bekannt geworden war, dass demnächst irgend so ein Senator aus dem amerikanischen Illinois am Brandenburger Tor reden werde, "wollen sie plötzlich alle". Aldi Nord habe angeklingelt, wolle was über Demokratie von Mini-Notebooks machen, Siemens-Chef Löscher plane eine flammende Rede über die Austeilungsgerechtigkeit bei Kündigungen, Schauspieler Robert Atzorn spreche über die "demokratische Gleichheit des Mienenspiels", "um nur einige wenige Höhepunkte zu nennen."
Offenbar, so Wowi, hätten bislang viele geglaubt, am Brandenburger Tor dürften nur amerikanische Präsidenten sprechen. "Das ist natürlich Quatsch. Schon immer sprachen dort die ulkigsten Leute, sogar der Sommer vom DGB."