Uns zugespielt worden: Offener Brief an die Redaktion der Berliner Zeitung
das Jahr 2008, welches so spannend und anregend begann, es wird ein spannendes, anregendes werden. Daher, und wer wird es bestreiten wollen, habe ich mich entschlossen, zu diesem Schreiben zu greifen. Als Maßnahme. Als eine Brücke der Versöhnung, zu deren Besteigung ich Sie alle - jeden von Ihnen - einladen möchte.
Gewiss. Es gab Differenzen. Viele meinten: Feuilletonseiten weg, Frau Ballack als Aufmacherbild, Stellenstreichungen, etc. - da gebe es Konfliktpotential. Ich dagegen sage: Dinge stehen an! Obama spricht in Berlin. Der Klimawandel erwärmt sich immer weiter! Entwicklungen stehen auf der Tagesordnung wie selten zuvor.
Daher haben wir, Chefredaktion und Geschäftsführung der Berliner Zeitung, uns zusammengesetzt und zu aufregenden Maßnahmen entschieden. Um Papier zu sparen, werden wir unseren Umfang künftig auf die Beilagen "Beilage", "Blickpunkt" und "Yachting" konzentrieren. Alles, was den Nachrichtenbereich angeht, erscheint papierfrei: als Druckerschwärze in so praktischen Töpfchen. Der Clou: So können wir bald die gesamte Abo-Abteilung einsparen! Also. Ich verbleibe. Bitte holen Sie sich diesen Brief jederzeit gerne in meinem Büro ab, zusammen mit den anderen Papieren.
Ganz herzlichst,
Ihr Josef Depenbrock, Chefredakteur/Geschäftsführer