Wissenschaft hautnah Der große Muttermilchtest
Wie aber die Wissenschaftler vorgingen, um all diese Details zu entschlüsseln, das wird in sämtlichen Mitteilungen tunlichst verschwiegen.
Bisher...
Traditionelle Testmethoden - Testtrinker anwerben, abwarten, ausfragen - sind nach heutigem Verständnis zu langwierig.
Heute...
In der modernen Muttermilchforschung wird zunächst Muttermilch in verschiedensten Geschmacksrichtungen in riesigen Mengen gewonnen.
Die Stunde der Profis
Erfahrene Tester, ausgerüstet mit Stift und Papier, werden im nächsten Schritt mit diversen Proben konfrontiert. Nach der optischen Prüfung und der Beurteilung des Geruchs...
Streng wissenschaftlich
...wird auf ganz herkömmliche Weise der Geschmack getestet.
Fischig?
Natürlich spielen die persönlichen Vorlieben der Tester eine nicht unbeträchtliche Rolle. Während die meisten bei Geschmacksrichtungen wie Häckerle, Matjes oder Dorschleber nur zögerlich zugreifen...
Ahhh!
...wird bei Himbeere oder Mango, aber auch bei Pistazie gern Nachschlag verlangt. Dabei wissen die gewieften Tester ihre Wünsche geschickt zu tarnen: "Bin ich mir nicht ganz sicher...", "Da würde ich doch gern die Gegenprobe machen..."
Legal
Dass bei den Tests gelegentlich Material abgezweigt wird, ist natürlich nicht in Ordnung. Die spätere Verwendung der äußerst energiereichen Proben für andere Zwecke unterliegt aber keinerlei gesetzlichen Einschränkungen.
Und zwischendurch...
Wie bei fast allen Geschmackstests ist es unerlässlich, dass die Prüfer ihre geschulten Sinne zum Neutralisieren immer wieder mit anderen Substanzen in Berührung bringen. Beginnt das Neutralisieren zu dominieren, lassen erfahrene Teamleiter die Tests, die enorme Konzentration erfordern, langsam ausklingen.