Deutsche doch nicht kriecherisch!: McCain räumt Übersetzungsfehler ein - DER SPIEGEL
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Deutsche doch nicht kriecherisch! McCain räumt Übersetzungsfehler ein

Der designierte republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCain hat Übersetzungsfehler richtiggestellt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Keineswegs habe sein Sprecher von "kriecherischen", "sich anbiedernden" oder "unterwürfigen Deutschen" gesprochen, wie leider überall in diesem großartigen und romantischen kleinen Ländchen, wo die putzigen Ureinwohner rund um Rüdesheim hausten, berichtet worden ist. Sondern: Die korrekte Übersetzung sei natürlich "schleimige Drecksdeutsche verdammt".

Zudem wiederholte McCain: Selbstverständlich würde auch er gerne eine Rede vor diesen "magenkranken Mehlwürmern" halten. "Diese Kretins jubeln ja jedem, und das heißt wirklich jedem, also nicht nur diesem Osama, zu, die würden wahrscheinlich sogar mir zujubeln!", erklärte der - Experten zufolge - nicht sooo charmante oder charismatische McCain. Aber, so fügte er hinzu, er würde halt viel lieber als gewählter Präsident der Vereinigten Staaten reden. Denn nur mit ein paar flotten Atombomben in der Hinterhand könne man "diesen auf dem nach Bier stinkenden Boden robbenden, glitschigen Bratwurstwesen zeigen, wo's lang geht." Er freue sich schon sehr auf seine großartige Rede vor dem Brandenburger Tor, erklärte McCain abschließend.