Lehmann nennt Verdächtige EM-Endspielskandal weitet sich aus
Seine Vorwürfe gegen den italienischen Schiedsrichter Roberto Rosetti, so Lehmann in einem in den frühen Morgenstunden erteilten Interview auf der Hamburger Reeperbahn, seien erst "die Spitze des Eiswürfels": Er könne, so Lehmann, jederzeit Videobänder beibringen, aus denen hervorgehe, dass "bis zu elf weitere Südländer" in den Skandal verwickelt seien.
Er wolle keine Namen nennen, so Lehmann, zumal diese auch im heißen Zorn seiner Hirnwindungen mittlerweile komplett verdampft seien, jedoch seien die Verschwörer "allesamt in auffälligen roten Hemden" herumgelaufen, hätten "mitten auf dem Spielfeld""eindeutig parteiisch agiert" und namentlich Lehmanns linke Abwehrseite das ganze Spiel über auf unsportlichste Weise regelrecht "unter Druck gesetzt - wie man es von Schutzgelderpressern kennt".
"Das Spiel zu gewinnen, war unter derart irregulären Umständen praktisch unmöglich", so Lehmann weiter; zudem seien ihm einige sehr verdächtige Figuren in schwarzen Hosen und weißen Hemden aufgefallen, die "wie Sicherheitsleute" regungslos das Geschehen auf dem Spielfeld beobachtet hätten. Er wolle ja nichts sagen, so Lehmann - eigentlich aber doch.