Glücksforschung: Sex und Erfolg - DER SPIEGEL
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Glücksforschung Sex und Erfolg

Lange Zeit beschäftigte sich die seriöse Wissenschaft mit Matheaufgaben, Einpark-Problemen und diesen ganz, gaaanz hässlichen kleinen Amöben. Aber jetzt sind Forscher auf den Geschmack gekommen:
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Und haben sich entschlossen, anhand exakt messbarer Kriterien das Glück zu erforschen. Dabei stießen sie auf überraschende Resultate: "Sex und Erfolg machen Menschen glücklich."

Sex? Wirklich?

"Letzte Gewissheit im streng wissenschaftlichen Sinne haben wir noch nicht", wiegeln die Fachleute ab, "wir forschen aber intensiv weiter..."

Erfolg...

"Bei diesem Glückskriterium" so erläutern die Forscher, "waren wir natürlich auf Probanden angewiesen. Die Befragung siegreicher Versuchsteilnehmer ist eindeutig: Erfolg macht glücklich."

Wohlstand ist...

Unser Wohlbefinden und unser Wohlstand hängen stets vom Vergleich ab: Es ist überhaupt nicht wichtig, dass wir eine Erdbeere haben...

...relativ

...auch nicht, dass es viele sind. Glücklich macht uns nur, wenn wir mehr Erdbeeren als die anderen haben.

Konstantes Glücksgefühl

Unser Glücksempfinden ist zudem genetisch geprägt: Ein krasser Ausschlag nach oben (unerwartetes Weiterkommen im DFB-Pokal) relativiert sich auf der Glücksskala von eins bis zehn (Ausscheiden aus der Champions League) im Laufe der Saison wieder auf den üblichen Wert (5,0).

Berufswahl

Glücksforscher selbst, da sind sich die Fachleute einig, sind schon aufgrund ihrer wissenschaftlichen Vorkenntnisse "häufig glücklich". Natürlich bringe der Job "hohe Belastungen mit sich, allein die Überstunden! Doch wenn man seine Arbeit liebt..."