Wegen Linkspartei: Einkommensschere wächst - DER SPIEGEL
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Wegen Linkspartei Einkommensschere wächst

Wissenschaftler der Uni Duisburg-Essen legen alarmierende Zahlen vor:
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Während im Niedriglohnsektor die Einkommen innerhalb von zehn Jahren um 14 Prozent gesunken sind, haben die Besserverdienenden, zum Beispiel Angestellte mit Vollzeitstelle, real zehn Prozent mehr verdient. Die Forscher sehen für diese erschreckenden Werte vor allem eine Ursache: Es fehlt ein bundesweiter gesetzlicher Mindestlohn.

In politischen Kreisen wird nunmehr debattiert, warum es zu einer solchen gesetzlichen Regelung immer noch nicht gekommen ist. Vertreter von CDU, CSU, FDP sowie des Seeheimer Kreises machen für die fatale Fehlentwicklung insbesondere die Linkspartei verantwortlich. Sie habe zwar den Mindestlohn gefordert, aber immer "viel zu zaghaft", "nicht deutlich genug", "nur wegen der Wähler" und, da sind sich die Kritiker einig, "immer total populistisch".