Alles Lüge: Putin durchschaut - DER SPIEGEL
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Alles Lüge Putin durchschaut

Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat ein Kamerateam vor einem angreifenden "Tiger" "gerettet".
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sollte es dabei wirklich mit rechten Dingen zugegangen sein? Der Verdacht, es könne sich um eine Inszenierung für die Kameras handeln, hat sich nun bestätigt: Alles war bis ins Kleinste durchgeplant!

Exakt in der Sekunde, als sich der Ex-KGB-Mann der "Falle" mit dem "gefangenen" Tiger näherte, bekam das Tier von einem gut getarnten Tiertrainer das Startsignal: "Lauf, Boris!" Genau wie abgesprochen, rannte die Raubkatze entlang der Bodenmarkierungen auf das am Treffpunkt wartende Kamerateam zu und ließ sich dann brav von Putin mit einem Betäubungsgewehr anschießen.

Trotz der perfekten Inszenierung gab es für einige Beteiligte im Nachhinein Ärger, denn das russische Fernsehen konnte die Aufnahmen von Putins "Blitzreaktion" nicht verwenden: Die roten Kreuze entlang der Angriffsroute des Tigers hätten die Zuschauer irritieren können.

Bei dem Vorgang seien - auf diese Feststellung legt der russische Sender "Rossija" Wert - keine Tiere verletzt oder betäubt worden oder umgekommen. Auch Kameraassistent Boris sei inzwischen erwacht und guter Dinge.