Bankenfusion: Was ändert sich für die Kunden? - DER SPIEGEL
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Bankenfusion Was ändert sich für die Kunden?

Der Kauf der Dresdner Bank durch die Commerzbank beflügelt die Finanzwelt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Allein gelassen fühlen sich dagegen viele Kunden. Worauf haben sie sich einzustellen?

Vom vertrauten Image - Frauenkirche, Elbauen, SS - müssen sie sich trennen, ebenso vom "Grünen Band der Sympathie (außer 33 - 45)". Die vertrauenerweckende Spezialisierung als "Beraterbank" könnte aber beibehalten werden. Möglicherweise durch die raffinierte Abwandlung des Slogans in "Commerzbank - die Beraterbank". Falls stärker der auf Korrektheit pochende Sparer angesprochen werden soll, wäre auch "Commerzbank - die mit der Beraterbank" denkbar. Oder, sollte Klinsmann als Werbeträger gewonnen werden, "Commerzbank - die, wo jetzt die Beraterbank gehört".

Kaum Chancen sehen Marketingspezialisten für ein anderes eingeführtes Motto. Die als Reklame gedachte Devise "Das ist doch nicht normal für eine Bank" sei entschieden zu ehrlich.

Noch nicht endgültig geklärt ist, was aus dem Geld der früheren Dresdner-Bank-Kunden wird. Finanzexperten beruhigen: Das Geld sei nicht einfach "weg". Es gehöre jetzt lediglich, dafür habe sie schließlich bezahlt, der Commerzbank.