Warnung vor Schreibfehler - DER SPIEGEL
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Warnung vor Schreibfehler

Das Deutsche Schreibfehleramt Berlin weist in einer übereilten Pressemitteilung auf bestimmte Gefahren hin, die mit der Verwendung des Wortes "ominös" einhergehen können.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Insbesondere beim attributiven Gebrauch, hier vor allem im Zusammenspiel mit einem Dingwort des Genus Femininum , also etwa: "ominöse Warnung", könne es durch nur eine einzige kleine Unachtsamkeit zu einem unschönen Schreibfehler kommen, indessen Folge dann von einer "omimöse Warnung" oder auch nur "omimöse" die Rede sei, wenn auch rein ohne Absicht des Verfassers. In den letzten Tagen und Wochen ist es deutschlandweit bereits zu solchen Vorfällen gekommen. Dabei wurden zwei Personen leicht verstört. Ein Fachgremium, bestehend aus sieben Fachidioten, arbeitet bereits fieberhaft an der Abstellung der Fehlerquelle. Bis dahin wird von der Weiterverwendung des anfälligen Worts "ominös" abgeraten, insbesondere in Bezug auf Warnungen, insbesondere auch eine solche des Deutschen Schreibfehleramts Berlin.