Ölkatastrophe in der Arktis Bush dringt auf rasches Handeln
Gigantische Mengen klebrigen, stinkenden Erdöls verpesten, gar zu lang übersehen, das verletzliche Biotop der arktischen Erdkruste! "Kaum erahnbar, welche Artenvielfalt, welch bunte Pracht sich dort einmal ansiedeln könnte, wenn die Verschmutzung nur erst beseitigt wäre", so die Experten vor einem Reservoir verständnisvoll nickender Journalisten.
Die scheidende Regierung dringt auf rasches Handeln: "Diese Schreckenslager müssen ein für alle Mal abgebaut werden", so Präsident George Ö. Bush, der sich das plötzliche Auftreten des Verseuchungs-Infernos kaum anders erklären kann als durch Top-Terrorismus. "Woher sonst als vom Araber sollte so viel Öl kommen?"
Seinem Amtsnachfolger empfiehlt Bush eine rasche Beseitigung der "widerwärtigen" unterseeischen Pest: "Würde mich nicht wundern, wenn wir in den Kavernen auch auf versteckte Massenvernichtungswaffen stießen."