Wann handelt (endlich) der Staat? Autoindustrie befürchtet Automangel
wo nötig Kapazitäten ausbauen und überall im In- und Ausland neue Autofabriken bauen.
Denn: "Nichts wäre in dieser schwierigen Situation für uns jetzt schlimmer, als dass Leute am Ende von uns Autos kaufen wollen, und wir haben dann keine mehr." Das könne ja gewissermaßen gar nicht angehen. Um die nötigen Investitionen allerdings wirklich tätigen zu können, müsse man noch auf ein paar kleinere, "höchstens mittlere" zusätzliche Staatsbürgschaften im Milliarden- oder Zilliardenbereich zurückgreifen.
Besonders stolz ist die Autoindustrie auf ihren Notfallplan: Falls die jetzt sicher bald explosiv steigende Nachfrage wider Erwarten doch nicht auf Dauer weiter explodieren sollte, könne man die Autoproduktion trotzdem noch weiter steigern. "Wir könnten unsere frischen Autos - unter Tränen und gegen eine noch zu bestimmende Abwrackprämie - gleich am Fließbandende wieder verschrotten."