Illegaler Ministerhandel: Glos nach Afrika? - DER SPIEGEL
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Illegaler Ministerhandel Glos nach Afrika?

Von wegen Seniorenheim: Ausländische Headhunter sind ganz erpicht auf die mit Abwrackprämie stillgelegten Altkader aus Deutschland.
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Da die Bundesregierung, namentlich der ehemalige Wirtschaftsminister Michael Glos (!), darauf verzichtet hatte, vor der Verschrottung ausgedienter Amtsinhaber die Entlassungsurkunde einzufordern, sind dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Insider vermuten, dass Glos keineswegs ordnungsgemäß entsorgt, sondern über Hamburg illegal nach Cotonou in Westafrika verschifft werden soll. Skrupellose Händler wollen ihn dort, so ist zu befürchten, als "regiertüchig" gewinnbringend weiterverwerten, das Schicksal Westafrikas ist ihnen offenbar gleichgültig. Wer indes in Deutschland die Abwrackprämie für Glos kassiert, ist ungeklärt. Indizien verweisen auf Horst Seehofer und seinen überraschenden Sinneswandel, denkbar ist aber auch eine einvernehmliche Lösung zwischen dem CSU-Chef und Kanzlerin Merkel.