Von gefährlichen Daten umzingelt: Endlich begehren auch die Briefschreiber auf
Ein Beispiel: Rüdiger T. (Name von der Redaktion geändert) hat an Rosalinde Gerlacher (Namensänderung nach derzeit bestehenden AGB nicht nötig, weil sie nie geantwortet hat) mehrere Liebesbriefe geschrieben. Jetzt will Rüdiger T. sich ("Es ist aus, meine Liebe, endgültig!"). Problem dabei: Rosalinde Gerlacher kann weiterhin seine Liebesbriefe einsehen und sie sogar im Kreise ihrer Freundinnen laut prustend vorlesen. "Ja, womöglich tippt sie die noch ab und stellt sie bei diesem Facebook rein!", empört sich der von der Redaktion komplett ausgedachte sowie anschließend anonymisierte Rüdiger T. Das sei wohl kaum mit dem deutschen Datenschutzgesetz vereinbar. Die Post AG müsse dafür sorgen, dass diese Briefe vernichtet werden. Er fordert die Deutsche Post AG auf, sich schnellstmöglich Zugang zur Wohnung von Rosalinde Gerlacher, Krumme Straße 10 HH, 15970 Buxtehude-Brühl, zu verschaffen und seine Daten dort zu zerfetzen und zu verbrennen.