Wendung im Fall Emmely: Pfandbons im Wert des Staatshaushaltes unterschlagen! - DER SPIEGEL
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Wendung im Fall Emmely Pfandbons im Wert des Staatshaushaltes unterschlagen!

Auf Anraten ihres Anwaltes will die gekündigte Supermarktkassiererin Emmely jetzt doch noch auspacken:
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In Wahrheit habe sie natürlich nicht Pfandbons im Wert von 1,30 Euro eingelöst, sondern tatsächlich habe sie "1,3 Billionen Trillionen Euro in Form von Pfandbons unterschlagen", so Emmely. Zumindest verdächtige sie sich selbst inzwischen dieser Tat. Vermutlich, so Emmely über ihren Anwalt weiter, habe sie damit auch die weltweite Finanzkrise ausgelöst. Das tue ihr leid. In Richterkreisen wurde das späte Geständnis wohlwollend und anerkennend aufgenommen. "Endlich kommen wir in einen vernünftigen Streitwert hinein!" und "Das muss gar nicht so einfach gewesen sein, diese Bons über all die Jahre hinweg einzutippen. Eine unglaubliche Bonjongleurin!"
Nach ihrem Geständnis, so die Richterkreise weiter, sehe es für Frau E. doch schon viel besser aus. Hoch anzurechnen sei ihr vor allem, dass sie jetzt zur Aufklärung der Finanzkrise beitrage. Zudem habe sie sich jahrelang nicht erwischen lassen, was bekanntlich schon beim Kollegen Zumwinkel als mildernder Umstand gegolten habe. Auch ihre Sozialprognose habe sich nun deutlich verbessert. "Wir haben gehört, dass sie sich vor Jobangeboten aus den ganz oberen Chefetagen nicht mehr retten kann. Wir freuen uns für Frau E.!" Alle rechnen mit einer saftigen Abfindungszahlung durch ihren ehemaligen Arbeitgeber.