Alles kaputt Gaza aufbauen - aber wie?
Damit man beim nächsten Mal alles viel einfacher und kostengünstiger schnell wieder richtig hinstellen kann, kursieren diverse Vorschläge.
Kinderleicht!
Mit dem Slogan "Das kann doch jedes Kind!" versuchte ein zunächst nicht namentlich erwähnter Staat (Dänemark) vorgefertigte Stecksysteme ins Gespräch zu bringen. Befürchtungen...
Flexibel
...arabischer Vertreter, damit würden ausschließlich westliche Vorstellungen berücksichtigt , konnte die weiterhin anonym agierende Delegation (Dänemark) überzeugend ausräumen.
Interessant, aber...
Das von Kanada, den USA und Russland favorisierte "Selbstbauhaus Iglu" stieß unter den meisten Diplomaten auf höfliche, aber deutliche Kritik. Es passe "nicht ins Landschaftsbild" und sei "eher untypisch für die Region".
Anfällig
Der anfangs mit ähnlichen Argumenten bedachte Vorschlag nordafrikanischer und mongolischer Vertreter wurde später zwar als "diskussionswürdig" eingestuft, dann aber doch als "Schönwetterlösung" verworfen.
Abgelehnt
War es die unglückliche Auswahl des Modells? Der als "übertrieben" empfundene Materialeinsatz (40940 Streichhölzer)? Oder die Bauzeit (14 Jahre)? Der deutsche Vorschlag wurde ohne längere Debatte von sämtlichen Delegationen zurückgewiesen, die deutsche Delegation schloss sich daraufhin der Mehrheit an.
Vielversprechend
Das von Brasilien, Indonesien und überraschenderweise auch dem waldarmen England vorgestellte System "Bauklotz" fand viele Sympathien: Es falle zwar schnell um, stehe aber fast so schnell auch wieder. Damit symbolisiere diese Bauweise nicht nur die spezielle Situation, sondern werde zugleich beeindruckend den Gegebenheiten Gazas gerecht.