Was machen die damit?: Opel-Patente verpfändet - DER SPIEGEL
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Was machen die damit? Opel-Patente verpfändet

Der US-Mutterkonzern General Motors hat die Patente des Rüsselsheimer Autobauers verpfändet.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Und zwar als "Sicherheiten" an das US-Finanzministerium, um von der US-Regierung weitere Hilfen in Milliardenhöhe zu erhalten. Was man im Finanzministerium derweil mit den Patenten anstellt, ist unbekannt. Lesen gilt als unwahrscheinlich, sie zu kopieren als absurd, vermutlich werden sie abgelegt. Noch rätselhafter ist, was in den Patenten drinstehen könnte. Insider vermuten, dass sich die Opel-Fertigung im Wesentlichen auf vier patentierte Pfeiler stützt:

Die Grundidee

Von Anbeginn setzt Opel auf die Vier-Räder-Technik. Damit gewährleistet der Konzern die extrem hohe Standsicherheit seiner Fahrzeuge. Sowohl in Rüsselsheim als auch bei GM geht man mittlerweile aber davon aus, dass Nachahmerprodukte im Umlauf sind.

Das Design...

...soll einerseits nicht unnötig ablenken, andererseits...

Einzigartig

...einen hohen Wiedererkennungsefffekt garantieren. Mit einem gestalterischen Trick, dem Opel-Blitz bzw. diesem Zickzackdings, konnte Opel das für die Marke typische und auch patentierte Alleinstellungsmerkmal etablieren.

Genialer Kreislauf

Aus gebrauchten Altopel, so das patentierte Konzept, lassen sich wertvolle Rohstoffe für den Bau von Autos gewinnen. Wichtig: Die These, dass sich Neuopel gleichermaßen dafür eigneten, ist eine Behauptung konkurrierender Hersteller und kein Bestandteil der Opel-Patente.