Ein Buch wie Donnerhall Clement fordert Neubesinnung in der Politik
Viele Ex-Kollegen, so Clement, seien einfach "zu mangelhaft eingebunden in unsere heutige Gesellschaft", ihnen fehle die "sichere Verankerung im Wirtschaftsleben" durch "möglichst gründliche Kreuz- und Queranbindung" in Aufsichtsräten und "lebenstüchtigen Lobbyvereinigungen". Viele seiner Ex-Kollegen, so Clement, beriefen sich gar zu naiv auf "den Wähler" - eine "mehr als dubiose Figur".
Seine Ex-Partei warnt Clement vor einem "Ruck in die Vergangenheit", zur Linkspartei hin. "Stasi-Verbindungen", so Clement, "haben ihre besten Zeiten längst hinter sich." Wer sich der Zukunft öffnen wolle, müsse seine Partei "fit für die Börse" machen und, in gewitzter Absprache mit den Mitbewerbern, eine kartellähnliche Aufteilung des Wählerstimmenreservoirs anstreben, "etwa so: Der Süden komplett an die Union, der Westen zur SPD, der Rest nach Schweden". Zudem plädiert Clement dafür, jede Wählerstimme an eine freiwillige Zwangsspende (des Wählers an die Partei) zu koppeln. Sonst wisse man doch gar nicht, ob es "denen" ernst sei. Die Leute seien ja heutzutage derart schamlos!