Kanzlerin traurig: Abwrackprämie fordert immer mehr Opfer - DER SPIEGEL
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Kanzlerin traurig Abwrackprämie fordert immer mehr Opfer

Verbraucherzentralen warnen vor dem Phänomen der privaten Abwrack-Insolvenz. Durch unwürdige Verkaufstricks in Autohäusern würde Kunden da hineingetrieben:
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"Gucken Sie mal, der Kunde da hinten rechts, ja, der mit dem 1600-Euro-Seidenschal, der unterschreibt gerade den Vertrag für seinen neuen Luxusschlitten. Also von dem würde ich mir ja nicht die letzte Abwrackprämie wegschnappen lassen. Noch können Sie's schaffen, hier Ihr Limousinenvertrag. Kleinwagen? Haha, Sie sind gut. Die sind längst alle."

Aufgrund dieser erschreckenden Berichte will Regierungschefin Angela Merkel bald einen öffentlichen Appell absondern: "Ich bin tief gerührt über die große Hilfsbereitschaft unserer Bürger. Der Erfolg der Abwrackprämie zeigt, dass gerade auch die Bürger, die wenig zum Leben haben, das Wenige in den Erhalt unserer Autoindustrie stecken wollen. Das geht zu Herzen. Und gerade deshalb ergeht hier mein Appell an Sie: Bitte überfordern Sie sich nicht! Bitte überlassen Sie die Rettung unserer Autoindustrie den Besserverdienenden in unserem Lande."

Diese Personengruppe habe man mit der 2500-Euro-Abwrackprämie in die Pflicht nehmen wollen. Für normale bis unternormale Bürger hätten ja schließlich 500 Euro auch gereicht.