Nachdenkliches Tiefkühlfach als Chance
Im japanischen Fall ist es sogar gelungen, aus gefrorenen Mäusen (einfach ganz unbedarft hineingelaufen ins Tiefkühlfach vermutlich) noch nach sechzehn Jahren wieder neue, gute Mäuse zu klonen. Und Mäuse kann man ja immer gebrauchen als japanischer Wissenschaftler! Nie kann es genug von ihnen geben.
Und sie werfen die Frage auf: Sollten nicht auch wir mal wieder die hoffnungsvollen organischen Substanzen inspizieren, welche bei uns im Tiefkühlfach liegen? Dort müssten sich doch einige originelle Gemüsesorten finden lassen, welche uns ja mittlerweile - nach Wende, Kohl-Abwahl und Heim-WM - vielleicht sogar schmecken?
Wer weiß, welchen wissenschaftlichen Wert das original in den achtziger Jahren eingefrorene Eiswürfelwasser nun haben mag? In der Antarktis muss man schon sehr tiefe Löcher bohren für so was! Und was ist mit dem seit anno '87 praktisch noch taufrischen Würzspinat? Sollten da nicht versierte Köche dutzende Generationen gelungener Mahlzeiten draus klonen können? Hm? Seien wir mal ehrlich: Wir werden es nie erfahren.