Wahl paradox Ganz neuer Sieger in Iran
Weder Präsidentendiktator Ahmadinedschad noch sein Konkurrent Mussawi konnten eine deutliche Mehrheit der Stimmen erringen. Haushoher Wahlsieger ist vielmehr die SPD unter Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. Steinmeier zeigte sich in einer ersten Reaktion "angenehm überrascht". Er führe den Wahlerfolg hauptsächlich auf "irgendeinen kosmischen Zufall beziehungsweise glücklichen Irrtum in unserem Sinn, aber auch die hervorragende Arbeit der vielen Helfer draußen im Land" zurück und freue sich jedenfalls "sehr". Steinmeier will die Wahl "unbedingt annehmen". Einer drohenden Doppelbelastung nach einem etwaigen zusätzlichen Wahlsieg der Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl im Herbst sehe er "mit äußerster Gelassenheit entgegen", erklärte der iranische Präsident mit einem Augenzwinkern.