Gesundheitssystem explodiert Patienten verprassen Medikamente
Patienten sollen sich an ihren Behandlungskosten beteiligen. Dies schlägt die regierungsberatende Monopolkommission vor. Denn nur so können Patienten bei der Wahl ihrer Behandlung eine vernünftige Kosten-Nutzen-Abwägung treffen:
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Behandlung ohne unangenehme Nebenwirkungen 442,31 Euro, mit vorübergehender Übelkeit 211,46 Euro, mit eigentlich durchaus auch hinnehmbaren Langzeitschäden jetzt nur noch 43,02 Euro. Wie üblich kritisierten Experten den fulminanten Vorschlag als "ziemlich halbherzig". Nicht nur der Fairness halber, so die stets nörgelnden Herren, sondern auch um die Kostenexplosion im Gesundheitssystem auf Dauer noch effektiver zu bekämpfen, sollten Patienten unbedingt bereits bei der Diagnose mitentscheiden dürfen. "Krebs? Von wegen, Sie Wucherer! Ich nehm' den Schnupfen! Schönen Tag noch!"