Wegen großem Lacherfolg: Die neuen Drohungen der Stromriesen - DER SPIEGEL
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Wegen großem Lacherfolg Die neuen Drohungen der Stromriesen

Die Stromkonzerne haben gedroht, ihre Atomkraftwerke abzuschalten, falls die Brennelementesteuer kommt. Hoho! Und wenn schon! Schallte die Antwort durchs Land. Ist also klar: Der Stromklub muss nachlegen...
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Länderspiel-Angriff!

"Wir werden für gezielte Stromausfälle sorgen!" Sagen Konzernsprecher schon für die nächsten EM-Qualifikationsspiele voraus. Der DFB reagiert gelassen: "Dann schießen wir in der Zeit eben einfach kein Tor", so Theo Zwanziger.

Mey-Attacke!

"Wir werden Reinhard Mey kaufen und mit sympathischen Stromerzeugungsliedern auf Tour schicken - unplugged, wenn nötig", so die Stromanbieter. Mey allerdings hat schon abgewunken: "Unplugged? Von so neumodischem Schietkram halte ich gar nix."

Geröll!

"Dann eben die Rolling Stones!", wettern nun die Stromanbieter, "mit ihrem neu aufgemotzten Evergreen 'I can't get no Gleichstrom-Wechselstrom' werden sie die Massen mitreißen." Ron Wood (106) meint dazu: Ja, er fühle sich durchaus in der Lage, so zwei bis vier Leute mitzureißen. Und die könnten ihm auch beim Finden der jeweiligen Saiten behilflich sein.

Haushaltsumfälle!

"Wir werden sämtliche Kühlschränke in Deutschland durch unvermittelte Schwerstromstöße zum Umkippen bringen!", so die Stromanbieter, wenn die Steuerdrohung nicht wegfalle. Kanzlerin Merkel bescheidet kühl: Dann belege man Kühlschrankunfälle eben mit noch mal einer Steuer.

Ferres!

Vor aber auch gar nichts, ha!, werde man letzten Endes zurückschrecken, so übereinstimmend (in Kampfanzügen!) die Vertreter der großen Stromkonzerne. Deutschland möge sich auf eine bundesweite Veronica-Ferres-Plakatkampagne gefasst machen, Motto: "Auch in meinem Hirn fließt (noch) Strom"! Tierschützer (Fachgebiet Spatzen, Tauben, streunende Hunde) können die Aktion allerdings unterbinden. "Das wäre den Tieren nicht zuzumuten."

Astronomische Konsequenzen!

Gut, so die Stromkonzerne, wenn denn gar nichts helfe, werde man eben - und da dürfe sich dann hinterher auch bitteschön niemand beschweren - eine gigantische, interstellare, allesvernichtende Supernova vom Zaun brechen - und zwar schon innerhalb der nächsten ca. drei Milliarden Jahre. Verbraucherschützer reagieren ungerührt: "Wie wollen die das denn bezahlen?"