Handwerkliche Fehler Atomlobby bereut
Die bundesweit geschaltete Anzeige, mit der die vier großen Energiekonzerne sowie geneigte Unterstützer wie Oliver Bierhoff die Bundesregierung zum Einlenken in der Atompolitik bringen wollten, sehen die maßgeblichen Urheber inzwischen selbstkritisch.
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In der Öffentlichkeitskampagne seien Fehler passiert, die sich auf das Image der Atomindustrie eher negativ auswirken könnten, sagten Branchenvertreter. Inhaltlich halten die Energieriesen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall zwar an Zielen wie Verlängerung der Reaktorlaufzeiten und Ablehnung der Brennelementesteuer fest, doch bei der Durchsetzung will man künftig wieder andere Wege gehen. So will man statt öffentlicher Appelle an die Regierung wieder auf übliche Verfahren wie ultimative Aufforderungen und Anweisungen setzen.