Endlich!: Innocence in Danger klärt alles auf - DER SPIEGEL
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Endlich! Innocence in Danger klärt alles auf

Lange Zeit hat man gerätselt: Was macht Stephanie zu Guttenbergs Verein "Innocence in Danger" eigentlich mit den Spendengeldern? Jetzt aber klärt sich alles auf! Exklusiv für SPAM legt Innocence (wie seine Fans den Klub nennen) seinen Rechenschaftsbericht für 2010 vor.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Afghanistan-Offensive

Gerade kürzlich erst soll ein hochrangiges Mitglied von "Inno" sich auf einer heiklen Friedensmission in Afghanistan befunden haben - äußerst erfolgreich im Übrigen. Talibansprecher erklärten übereinstimmend: Nun, nachdem man Frau Guttenberg und Herrn Kerner aus der Nähe gesehen habe, verzichte man auf weitere Kampfhandlungen und warte den restlichen Untergang des Abendlandes einfach nur ab.

Schnee-Attacke

Keine Kosten oder Mühen gescheut, so Innocence in Danger, habe man in diesem Jahr, um einen richtig amtlichen Winter herbeizuführen: Millionen von Spendengeldern seien in satellitengestützte Schneekanonen und nächtliche Verglatteisungskommandos gesteckt worden. Man hoffe, so Stephanie zu Guttenberg, auf diese Weise auch die Datenautobahnen lahmzulegen, welche von Kinderpornografie-Nutzern immer häufiger verwendet würden.

Unheimlicher Mann!

Auch dem Treiben des hier links abgebildeten Mannes (l.) hofft "Innocence in Danger" in Bälde ein Ende setzen zu können: Immer wieder, so Stephanie z. G., tauche er in den letzten Wochen unvermittelt und großformatig auf, sobald man bei Wikipedia ein Kochrezept suche. Ihr persönlich, so die Ministergattin, sei er "richtig unheimlich", und da er Spenden verlange, werde Innocence ihm eben so lange spenden, bis er aufgebe.

Spaßbad-Angriff

Auch vor mehrstelliger Millionenhöhe, so Innocence in Danger, schrecke man keinesfalls zurück: Ein ehrgeiziges Investitionsprogramm soll das gesamte Bundesgebiet mit aufwendigen Spaßbädern überziehen. "Wir denken", so Stephanie z. G., "dass z. B. Pädophile dort schwimmen gehen könnten." Dann, so sie, bräuchte man die nur noch zu verhaften - zur Not mit Unterstützung durch die Bundeswehr.

Schloss-Offensive

Wenn denn noch Geld übrigbleibe in 2010, so Stephanie z. G., so könne "Innocence in Danger" sich durchaus vorstellen, in den dringend notwendigen Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses (links im Hintergrund) zu investieren. Denn erstens sei das sehr hübsch, so z. G., zweitens würden dadurch viele Bauarbeiter gebündelt, darunter sicher auch der eine oder andere "nicht ganz so saubere Kandidat".