Nackte Tatsachen Nett, netter, Netanjahu!
Die Vereinigung der Auslandspresse verurteilte diese Praxis jetzt in einem Protestbrief: Es sei "absolut unakzeptabel, Menschen zu einem Cocktail in ein Fünf-Sterne-Hotel einzuladen und sie dann an der Tür zum Ausziehen ihrer Kleider zu zwingen".
Differenzierter reagierten weltweit Vertreter der Inlandspresse: "Ooooch, wenn's der Sicherheit dient..."(New York Times); "Wo kann man sich hier akkreditieren?" (Focus); "...würden gern mit der ganzen Redaktion anreisen..." (Redaktion "Johannes B. Kerner"); "...signalisiert der Heilige Vater ein verstärktes Interesse an einem Doppelinterview zusammen mit Premier Netanjahu oder sonst wem..." (L'Osservatore Romano); "...gibt's auch alkoholfreie Cocktails?" (Die Zeit); "...und wollen Sie mit Ihrem tollen Event nach Deutschland einladen, gern in die Häuser der Mövenpick-Kette..." (Liberale Depesche)
Akkreditierung in Israel (Abb. ähnlich)
Foto: A3637 Jörg Carstensen/ dpa