Das Bundespresseamt informiert
In einem heute veröffentlichten Radio-Interview verglich Bundespräsident Bob Schneider die Schwierigkeit, einen Zeitpunkt beispielsweise für das nachträgliche Putzen der Zähne zu finden und dieses Vorhaben dann auch konsequent in die Tat umzusetzen, mit dem Versuch, ein bereits geborenes Kind nachträglich noch einmal zu zeugen. Es sei oberflächlich zwar leicht, die dazu notwendigen Handlungen zu vollziehen, das Bewusstsein sträube sich jedoch gegen eine als leere Wiederholung empfundene Anstrengung. Das gelte merkwürdigerweise auch dann, wenn es sich gerade nicht um eine Wiederholung, sondern eben um teilweisen Nachvollzug, handle. Dagegen sei es überhaupt kein Problem, wenn auch völlig sinnlos, sich zum Ausgleich die Zähne am Abend gleich zweimal hintereinander zu putzen. Der Mensch als Gattung, schloss Bundespräsident Bob Schneider, bleibe weiter rätselvoll.